Was uns die Zeit bringt

Zeit ist Geld. Dieses wohl bekannteste Zitat eines amerikanischen Geschäftsmannes ist etwas mehr als 250 Jahre alt. Der Herr war sehr erfolgreich: Er hat unter anderem den Blitzableiter erfunden. Entsprechend wirkt der Satz fast wie eine echte mathematische Gleichung und scheint in den Augen vieler Menschen irgendwie neutral und zeitlos zutreffend. Dabei ist jene „Regel“ in Wahrheit natürlich nicht gültig und das könnten alle auch bei nur oberflächlichem Nachdenken schon sehr schnell durchschauen. Der Tag hat 24 Stunden und die Stunde 60 Minuten – überall auf der Erde. Obwohl also jeder und jedem gleich viel Zeit zur Verfügung steht, besitzen nicht alle gleich viel Geld. Auch haben bekanntlich nicht alle die gleichen Chancen, aus Zeit Geld zu machen.
Vor einiger Zeit traf ich jemanden, der in seiner Firma dafür zuständig ist, dass die Produkte des Unternehmens verpackt werden. Er kam auf die Idee, an einem Montagmorgen die Fließbänder mit den hergestellten Artikeln heimlich in einer um fünf Prozent erhöhten Geschwindigkeit anlaufen zu lassen und berichtete dann noch ganz stolz, die Belegschaft habe das überhaupt nicht gemerkt. Und wenn die Leute für das gleiche Geld schneller arbeiten würden, wäre eventuell ja sogar noch eine weitere Steigerung des Gewinns der Firma möglich.
Solche Denke gegen Mitarbeitende würdigt sie zu purer Manipuliermasse herab. Gott hat uns aber bereits vor 2.000 Jahren einen Schutz gegen „Geistes-Blitze“ dieser Art geschenkt: Jesus Christus. Er lässt uns Zeit sinnreich und liebevoll FÜR die Mitmenschen einsetzen.

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