Einladung auf das Greenpeace-Schiff Beluga II

Beluga II / Bild: Greenpeace
Beluga II
Greenpeace

Das Greenpeace-Schiff Beluga II geht auf Flusstour - und kommt vielleicht auch in Ihre Stadt. Wir laden Sie ein an den Anlegern des Greenpeace Schiffes oder virtuell in die zynisch-bizarre Welt des Waffenhandels einzutauchen - mit einem Fotoprojekt des Fotografen Nikita Teryoshin. Dazu informieren Greenpeace-Aktive über Deutschlands gefährliche Rolle als viertgrößter Waffenexporteur.

Während der Covid-Pandemie machen Konflikte und Kriege keine Pause. Mag unser Sozialleben auch von Entschleunigung geprägt sein, der internationale Waffenhandel floriert kräftig: Im Jahr 2020 wurden die weltweiten Militärausgaben auf 1,98 Billionen Dollar erhöht. Deutschland ist siebtgrößter Aufrüster und liefert seit Jahrzehnten einen großen Teil seiner Waffen an Drittstaaten, also Länder außerhalb von EU, NATO oder NATO-gleichgestellten Staaten. So landen Waffen in den Händen von Diktatoren, in Krisen- und Kriegsgebieten und sorgen für Tod, unendliches Leid und Flucht.

Beluga II startet am 28. Mai in Hamburg seine Flusstour und legt bundesweit in 14 Häfen an, um über deutsche Waffenexporte zu informieren.

Neugierig geworden? Hier findest du alle Stopps und kannst dich anmelden:

Hamburg: 28. bis 30. Mai

Kiel: 4. bis 06. Juni

Bremen: 11. bis 13. Juni

Münster: 19. bis 20. Juni

Köln: 25. bis 27. Juni

Mainz: 2. bis 3. Juli

Nürnberg: 10. bis 11. Juli

Regensburg: 16. bis 18. Juli

Würzburg: 23. bis 25. Juli

Frankfurt: 30. Juli bis 1. August

Bonn: 6. bis 8. August

Düsseldorf: 13. bis 15. August

Magdeburg: 21. bis 22. August

Berlin: 27. bis 29. August

An den Anlegern sehen Sie Bilder des Fotografen Nikita Teryoshin aus seinem Projekt „Nothing Personal – The Back Office of War“. Dafür bereiste er zwischen 2016 und 2020 zwölf Länder auf fünf Kontinenten und gibt uns jetzt einen Einblick in den globalen Waffenhandel und das zynische Treiben auf den Waffenmessen. Was hier als Wirtschaftsfaktor gepriesen wird, ist und bleibt zutiefst unmoralisch und bösartig. Deshalb drängt Greenpeace verschärft auf eine Kontrolle der Rüstungsexporte.

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