100 Jahre Frauenwahlrecht – und was nun?

EINLADUNG

an die Alt-Katholikinnen des Dekanats NRW zum Jubiläum des Wahlrechts für Frauen in Deutschland

Vortrag mit Diskussion:

100 Jahre Frauenwahlrecht – und was nun?

Samstag, 29.9.2018, 15:00 – 17:30 Uhr,

Gemeinde Krefeld, Dreikönigenstraße 54, 47799 Krefeld

Referentin: Angela Klein-Kohlhaas (alt-kath. Gemeinde Krefeld, EUREGIA – Frauenwege zwischen Rhein und Maas e.V.)

Anmeldungen bitte bis zum 16.9.2018 an das Pfarramt Krefeld unter Tel.: 02151 – 960 000

Teilnahme kostenfrei

 

100 Jahre Frauenwahlrecht – und was nun?

Im November 1918 wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen beschlossen und damit die Grundlage zur ihrer vollen Beteiligung am politischen Leben gelegt. Vorausgegangen war jedoch ein Jahrzehnte langer und auch gefährlicher Kampf. Mit dem Argument, Frauen seien wegen ihres kleineren Hirns nicht intelligent genug, und aus Angst vor der angeblichen Gefährdung der Familie wurden Frauen von gesellschaftlicher Mitgestaltung ausgeschlossen. Noch 1900 veröffentlichte der Psychater Möbius seine Schrift "Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes", worin er beschrieb, warum Frauen nicht zum Medizinstudium geeignet sein sollten. Mutige Frauen protestierten immer wieder für ihre Rechte, wurden aber längst nicht von allen Frauen dabei unterstützt.

Wie kam es schließlich zum Wahlrecht? Wer waren die ersten Volksvertreterinnen?  Wie haben Frauen ihr Wahlrecht genutzt, wie nutzen wir es heute?

Das Wahlrecht war ein erster, wichtiger Schritt, dem noch viele weitere folgen sollten. Ist die Frauenbewegung mit der Gleichberechtigung nun am Ziel? Oder geht es um mehr?

Der Vortrag dauert etwa 90 Minuten.

Danach gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.